Zukunft. Weiterbildung. Handwerk.

Nachhaltigkeit in der Praxis

Praktische Einblicke in die Nachhaltigkeit im Handwerk

In der letzten Woche sind die ersten Betriebsprofile des ZWH-Projekts HANDWERKN-Nachhaltigkeit in Betrieben stärken!“  online gegangen. Im Rahmen der drei Videobeiträge werden nachhaltig wirtschaftenden Betriebe aus den Gewerken Bäckerei, Zimmerei und dem Sanitär, Heizung und Klima-Bereich (SHK) porträtiert. In den Beiträgen geben Inhabende und Mitarbeitende wertvolle Einblicke in die praktische Umsetzung nachhaltiger Ansätze im Handwerksalltag.

Nachhaltigkeit im Handwerk: Vollkorn-und Mühlenbäckerei Hercules

Bäckermeister Johannes Dackweiler, Inhaber der Vollkorn-und Mühlenbäckerei Hercules aus Düsseldorf zeigt, warum Regionalität und Bioprodukte eine besondere Rolle in seiner Nachhaltigkeitsstrategie spielen.

Nachhaltigkeit im Handwerk: FachWerk Zimmerei für Denkmalpflege und Holzbau

Martin Kottmeier, Zimmerermeister und Inhaber der FachWerk Zimmerei für Denkmalpflege und Holzbau und sein hanseatisches Team erläutern, warum der Baustoff Holz früher, heute und auch in Zukunft einen entscheidenden Beitrag zur praktischen Umsetzung von Nachhaltigkeitsideen leisten wird.

Nachhaltigkeit im Handwerk: Sebastian Fuchs Bad und Heizung GmbH

Bei der Sebastian Fuchs Bad und Heizung GmbH aus Düsseldorf hatten wir die Möglichkeit, hinter die Kulissen eines Unternehmens zu blicken, dessen Geschäftsmodell aus Beratung, Verkauf und Installation nachhaltiger bzw. energetischer Lösungen besteht. Simon Schlese, Kaufmännischer Projektleiter stand uns Rede und Antwort.

Die Beiträge wurden gemeinsam mit der Düsseldorfer Filmproduktionsfirma salt & pictures GmbH erstellt. Aktuell arbeitet das Projektteam an weiteren Filmen zum Thema Nachhaltigkeit im Handwerk. Es bleibt also spannend …

Wir suchen Menschen (m/w/d) mit und ohne sichtbarem Migrationshintergrund zwischen 25 und 60 Jahren.

Im Rahmen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ werden in einem deutschlandweiten Netzwerk Menschen mit Migrationshintergrund dabei unterstützt, in den Arbeitsmarkt zu finden.

Um die verschiedenen Themen der Arbeit des IQ Netzwerkes in Print- und Online-Medien zu vermitteln, wollen wir in unserem Fotoshooting Menschen mit Migrationshintergrund in Arbeits-und Lernsituationen fotografieren. Diese Fotos werden dem Netzwerk für die Nutzung in ihrer Öffentlichkeitsarbeit (Kampagnen und Kommunikation) zur Verfügung gestellt. So kann die Zielgruppe direkter und einfacher angesprochen werden.

Das aktuell geplante Fotoshooting hat das Thema Ingenieure und zeigt diese in ihren verschiedenen Arbeitsfeldern. Eine berufliche Qualifizierung im Ingenieursbereich ist daher wünschenswert aber kein Muss. Wir haben eine Bezahlung von 150 € zzgl. Fahrtkosten vorgesehen.

Das Fotoshooting wird am Montag, 30. November 2020 im Fraunhofer IMS in Duisburg stattfinden.

Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, melden Sie sich gerne bei Anna Bütau (abuetau@zwh.de oder mobil +49 1578 5059125) oder per E-Mail an grafik@zwh.de.

Nähere Informationen zum Förderprogramm „Integration durch Qualifizierung – IQ“ finden Sie hier. 

„Bildung im Handwerk. Eine starke Marke“ – unter diesem Motto traf sich am 5. und 6. Oktober das Handwerk auf der ZWH-Bildungskonferenz, die in diesem Jahr im Technologiezentrum der HWK Braunschweig-Lüneburg-Stade in Lüneburg stattfand. Während draußen das Sturmtief Xavier an den Fenstern rüttelte, diskutierten drinnen rund 250 Teilnehmer Themen wie Bildungsmarketing und Digitalisierung im Handwerk. Die nächste ZWH-Bildungskonferenz findet am 15. und 16. November 2018 in Augsburg statt.

Mitreißende Keynotes, interessante Vortragsreihen, spannende Workshops und viel Raum zum Austausch – die ZWH-Bildungskonferenz brachte auch in diesem Jahr Gestalter und Entscheider aus dem Handwerk zusammen und widmete sich der Gegenwart und der Zukunft der beruflichen Bildung im Handwerk. Die Themenschwerpunkte waren dabei das Bildungsmarketing für Bildungszentren sowie die Möglichkeiten des digitalen Lernens, Lehrens und Prüfens.

Eröffnet wurde die 19. Bildungskonferenz durch Heidi Kluth, der Vizepräsidentin der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. Die „Gastgeberin“ der Konferenz freute sich beim Blick auf das Konferenzprogramm auf interessante Stunden und betonte, wie wichtig der „Austausch untereinander sei, um voneinander zu profitieren und zu lernen.“

Dirk Palige, der Vorstandsvorsitzende der ZWH und Geschäftsführer des ZDH, griff in seiner Begrüßungsrede das Motto der diesjährigen Konferenz auf und betonte die große Bedeutung von starken Bildungsmarken für das Handwerk. „Um auch in Zukunft erfolgreich zu sein, müssen wir Menschen von einer Karriere im Handwerk überzeugen. Wir müssen noch deutlicher machen, dass sich ein Berufseinstieg ins Handwerk lohnt. Dass es hier gute Jobs, gute Arbeit und gute Perspektiven gibt“, sagte er. Gleichzeitig betonte er, dass die Digitalisierung kein Zukunftsthema sei und diese vor allem auch einen hohen Weiterbildungsbedarf erfordert. „Wenn 3-D-Drucker, Drohnen, VR-Brillen und Trackingsoftware zukünftig in den Werkzeugkasten des Handwerks gehören, dann müssen Betriebe bei der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter durch entsprechende Fortbildungen unterstützt werden.“

Keynote-Speaker Günter Mainka fordert beim Bildungsmarketing mehr Mut

Das Schwerpunktthema Bildungsmarketing wurde auch in den Keynotes des ersten und zweiten Tages aufgegriffen. Günter Mainka hielt sich höchst unterhaltsam an das, was er in seiner Keynote empfahl. In seinem mitreißendem Vortrag „Erlebnismarketing: Fall auf oder Du bist weg“ zeigte er auf, wie sich das Marketing gerade auch im Hinblick auf das Internet in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat, und forderte seine Zuhörer auf, mutig zu sein. „Trauen sie sich etwas und ziehen sie ihr Ding auch gegen Bedenkenträger durch,“ empfahl er am Ende seines Keynotes den Anwesenden.

Die Keynote am zweiten Tag behandelte das Thema Storytelling. Unter dem Titel „Marketing-Erfolg mit kleinem Budget“ sprach Marcel Leeb darüber, wie Marketing- und Bildungsverantwortliche ihre Produkte in den positiven Kontext einer emotionalen Geschichte stellen können. Unter anderem empfahl er den Organisationen des Handwerks, auf ihren Internetseiten greifbarerer zu werden, die Emotionalität zu steigern und Weiterbildungen über authentische Erfolgsgeschichten zu vermarkten.

In den Vortragsreihen und Workshops standen die Themen Marketing und Digitalisierung im Fokus

Die Vortragsreihen am ersten Konferenztag standen ganz im Zeichen der Konferenzschwerpunkte. In der Vortragsreihe „Bildungsmarketing im Handwerk – Was wirkt wirklich?“ ging es unter anderem um die Ansprache von Jugendlichen und deren Einstellungen zum Handwerk und zur Berufswahlentscheidung. Die beiden anderen Vortragsreihen des ersten Tages behandelten das Thema Digitalisierung. Konkret ging es unteren anderem um Computergestützte Prüfungen und Gewerke-übergreifende digitale Vernetzung als Chance für das Handwerk. Thema der Workshops waren Markenbildung durch Storytelling und Instrumente für mehr Qualität in der Weiterbildung.

Am zweiten Konferenztag ging es in den Vortragsreihen um das Thema Onlinemarketing für Bildungszentren sowie digitales Lehren und Lernen. Außerdem standen ein exklusiver Austausch zum Neu- und Umbau von Bildungszentren auf dem Programm und die „Experimentierwerkstatt“ zum digitalen Prüfen und Onlinelernen.

Treffpunkt des Handwerks: Austausch und Kontakte knüpfen

Außerdem gab es auf der Bildungskonferenz an beiden Tagen für die rund 250 Teilnehmer viel Raum zum Netzwerken und Diskutieren sowie die Möglichkeit, die angeschlossene Fachmesse zu besuchen. Am Abend des ersten Konferenztages lernten die Teilnehmer im Rahmen einer Stadtführung die alte Hansestadt Lüneburg kennen und wurden von Oberbürgermeister Ulrich Mädge im mittelalterlichen Fürstensaal des Rathauses begrüßt. Der Tag klang mit einem gemeinsamen Abendessen und in geselliger Runde im Mälzer Brauhaus aus.

ZWH-Bildungskonferenz 2018 findet in Augsburg statt

Die ZWH bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der diesjährigen Bildungskonferenz für ihre aktive Teilnahme und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Dann wird übrigens der runde Geburtstag der Konferenz gefeiert. Die 20. ZWH-Bildungskonferenz findet am 15. und 16. November 2018 in Handwerkskammer für Schwaben in Augsburg statt.

Viele Bilder, die Vorträge und Präsentationen und weitere Eindrücke der ZWH-Bildungskonferenz 2017 finden Sie auf:

www.die-bildungskonferenz.de

 

Die jährliche ZWH-Bildungskonferenz hat sich in der beruflichen Bildung des Handwerks fest etabliert: Bereits zum 19. Mal treffen sich ihre Akteure und Entscheider um gemeinsam und im gegenseitigen Austausch einen Blick auf Gegenwart und Zukunft der Berufsbildung zu werfen.

In diesem Jahr wird die ZWH-Bildungskonferenz am 5. und 6. Oktober in Lüneburg, im Technologiezentrum der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade ausgerichtet. Ihr Motto lautet Bildung im Handwerk. Eine starke Marke., ihre Schwerpunktthemen sind Bildungsmarketing sowie digitales Lernen, Lehren und Prüfen.

Neben Vordenkern und Vormachern aus dem Handwerk werden in den sechs Vortragsreihen und drei Workshops zahlreiche Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis zu Wort kommen. Sie stellen aktuelle Trends aus der beruflichen Aus- und Weiterbildung vor und präsentieren Lösungen für bekannte Probleme und neue Herausforderungen.

Zum Hauptthema der ZWH-Bildungskonferenz – dem Marketing für Bildungsanbieter – geben die Keynote-Sprecher Günter Mainka (erfolgreicher Unternehmer, Autor und Event- und Marketingexperte) sowie der Berater, Dozent und Business Coach Marcel Leeb wertvolle Impulse.

Auf die Leitfrage „Was macht Bildung im Handwerk zu einer starken Marke?“ gibt die Diskussionsrunde viele Antworten am ersten Konferenztag. Unter der Moderation von Dr. Norbert Lehmann (ZDF) diskutieren Detlef Bade, Präsident der HWK Braunschweig-Lüneburg-Stade, Dirk Palige, Geschäftsführer des ZDH und Vorstandsvorsitzender der ZWH, Dorin Müthel-Brenncke, stellvertretende Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung von CDU und CSU (Fachsprecherin Handwerk), und Rainer Schulz, Staatsrat der Behörde für Schule und Berufsbildung Hamburg.

Der zweite Schwerpunkt der ZWH-Konferenz wird vor allem die Chance sein, die die Digitalisierung für die berufliche Bildung bietet. Aufgezeigt wird, dass sie weit mehr als nur „Lernen mit Internet“ ist und dass digitale Prüfungen im Handwerk schon heute eine echte Option sind.

Weitere Informationen und das detaillierte Programm finden Sie hier.

Neues Format, neue Veranstaltungsorte und nun auch noch eine neue Internetseite – es tut sich einiges bei der ZWH-Bildungskonferenz. Anmeldungen zur diesjährigen Bildungskonferenz am 5. und 6. Oktober in Lüneburg sind ab sofort möglich.

Der Osterhase hat der Bildungskonferenz eine neue Internetseite ins Nest gelegt. Auf www.die-bildungskonferenz.de finden Sie Rückblicke auf die vergangenen Bildungskonferenzen sowie natürlich alle Informationen zur anstehenden Konferenz, seien es nun Hinweise zur Unterbringung, die Möglichkeit der Online-Anmeldung oder das Programm.

Letzteres nimmt immer konkretere Formen an. Während die Gestaltung der Vortragsreihen in den letzten Zügen liegt, haben sich bereits zwei ausgezeichnete Keynote-Speaker angekündigt. Mit Günter Mainka (Twilight Events Media Deutschland GmbH) und Marcel Leeb (Werte-Marketing) werden zwei Experten auf den Gebieten Kommunikation und Marketing einen der Schwerpunkte der Konferenz – das Marketing für Bildungszentren – mit Leben füllen (mehr dazu finden Sie hier).

Die ZWH-Bildungskonferenz 2017 findet am 5. und 6. Oktober in Lüneburg im Technologiezentrum der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade statt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Bildung im Handwerk. Eine starke Marke“ und fokussiert die Themen Marketing im Handwerk, Digitales Prüfen und Digitales Lernen. Anmeldungen sind ab sofort möglich.

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Die 19. ZWH-Bildungskonferenz findet am 5. und 6. Oktober 2017 in der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade in Lüneburg statt. Notieren Sie sich jetzt schon den Termin und freuen Sie sich auch in diesem Jahr auf eine spannende und informative ZWH-Bildungskonferenz mit einem abwechslungsreichen Programm und einem breiten Spektrum an Themen.

Alle Neuigkeiten rund um die Konferenz, zum Programm und zur Anmeldung erfahren Sie immer hier auf der Website sowie auf www.die-bildungskonferenz.de.

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„Wir wollten den Titel der diesjährigen Bildungskonferenz – Bildung im Zentrum – in die Tat umsetzen und das ist uns gelungen.“ Dr. Jens Prager, Geschäftsführer der ZWH, zog in seiner Abschlussrede ein positives Fazit der diesjährigen Bildungskonferenz, die alte Stärken mit starken Neuerungen erfolgreich verknüpft hatte.

An den beiden Tagen zuvor standen unter dem Motto „Bildung im Zentrum – Menschen gewinnen, Handwerk stärken“ die handwerklichen Bildungszentren im Fokus der Vorträge und Diskussionen. So wurde in der Diskussionsrunde am Donnerstag das „Bildungszentrum der Zukunft“ skizziert. In den Vortragsreihen ging es unter anderem um die kaufmännische Aufstiegsfortbildung im Handwerk sowie die Weiterbildungsqualität an Bildungszentren. Eröffnet wurde die Konferenz von Holger Schwannecke, dem Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH).

Eine der Höhepunkte des ersten Tages war die Keynote von Prof. Dr. Hilmar Schneider, der die Auswirkungen des Geburtenrückgangs und der Akademisierung auf die duale Ausbildung beschrien und sich gegen den „Akademisierungswahn“ aussprach:
Prof. Schneider: Die duale Ausbildung im Spannungsfeld zwischen Geburtenrückgang und wachsender Akademisierung (Pdf)

Am zweiten Konferenztag standen die Vortragsreihen unter dem Motto „Wissen zum Mitnehmen – Guter Rat und Tipps für die Praxis“. Unter anderem ging es um Technologie- und Trendmonitoring im Bereich der beruflichen Bildung und Tipps und Kniffe zur Förderung von Bildungszentren.  Eröffnet wurde der zweite Konferenztag von Dr. Axel Fuhrmann, dem Hauptgeschäftsführer der HWK Düsseldorf.

Anschließend sprach die Arbeits- und Generationenforscherin Prof. Jutta Rump in ihrer Keynote über die sich am Arbeitsmarkt befindlichen Generationen und ihre jeweiligen Ansprüche an Arbeit und Arbeitgeber:
Prof. Rump: Die Generationen der Zukunft: Wie verändert sich die Arbeitswelt? (Pdf)

Außerdem gab es auf der Bildungskonferenz an beiden Tagen für die rund 250 Teilnehmer viel Raum zum Netzwerken und Diskutieren sowie die Möglichkeit, die angeschlossene Fachmesse zu besuchen.

Die ZWH bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die diskussionsfreudige Beteiligung an der diesjährigen Bildungskonferenz und freut sich auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in Lüneburg. Dort nämlich findet am 5. und 6. Oktober 2017 in der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade die 19. ZWH-Bildungskonferenz statt.

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Wie sieht das Bildungszentrum der Zukunft aus? Diese Frage diskutierten (v.l.n.r.): Heinrich A. Rabeling (HWK Hamburg), Dirk Palige (ZDH), Moderator Dr. Norbert Lehmann (ZDF), Dr. Evelyn Ehrenberger und Thomas Mayr.

Die 18. ZWH-Bildungskonferenz findet am 3. und 4. November 2016 in der Handwerkskammer Düsseldorf statt. Durch den neuen Veranstaltungsort und einen noch stärkeren Praxisbezug rückt die Konferenz näher ans Handwerk und gibt Antworten auf aktuelle Herausforderungen für Handwerk und Bildungszentren.

Immer weniger Schüler verlassen die Schulen. Immer mehr entscheiden sich für ein Studium. Gleichzeitig rücken neue Zielgruppen in den Fokus des Handwerks: Leistungsstarke, Flüchtlinge, Studienabbrecher. Diesen Wandlungsprozessen mit den richtigen Konzepten und Ideen zu begegnen, wird zur zukunftsentscheidenden Frage für die handwerklichen Bildungsstätten. Wie sieht es also aus, das Bildungszentrum der Zukunft?

Diese Frage steht im Mittelpunkt der ZWH-Bildungskonferenz 2016. Unter dem Motto „Bildung im Zentrum – Menschen gewinnen, Handwerk stärken“ werden dort am 3. und 4. November aktuelle Entwicklungen beschrieben, Probleme angesprochen, Konzepte ausgetauscht und Chancen skizziert.

In den Vortragsreihen geht es unter anderem um die Kaufmännische Aufstiegsfortbildung im Handwerk, Qualitäts-und Personalentwicklung für Bildungszentren, Technologie- und Trendmonitoring für das Handwerk, Tipps und Kniffe zur Förderung von Bildungszentren und die Integration von Flüchtlingen im Handwerk. Keynote-Sprecher sind der Arbeitsmarktexperte Prof. Dr. Hilmar Schneider, ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke sowie Prof. Dr. Jutta Rump, die zur Zukunft der Arbeitswelt forscht.

„Das Bildungszentrum der Zukunft – die Zukunft der Bildungszentren“

Die Diskussionsrunde am ersten Tag der Konferenz trägt den Titel „Das Bildungszentrum der Zukunft – die Zukunft der Bildungszentren“. Unter der Moderation von Norbert Lehmann (ZDF) diskutieren ZDH-Geschäftsführer Dirk Palige, Heinrich A. Rabeling, Geschäftsführer der HWK Hamburg, und Dr. Evelyn Ehrenberger, Präsidentin der Hochschule der Bayerischen Wirtschaft für angewandte Wissenschaften, die aktuellen Herausforderungen für die beruflichen Bildungszentren. Thomas Mayr, Geschäftsführer des Instituts für Bildungsforschung der Wirtschaft in Österreich, ergänzt die Diskussion um eine internationale Perspektive.

Online-Anmeldung und Konferenzprogramm unter: